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1000 waren geladen – und 1000 kamen! Die BDÜ-Konferenz 2019

1000 waren geladen – und 1000 kamen!

Mehr braucht man wohl kaum zu sagen zur beeindruckenden Teilnehmerzahl derer, die sich vom 22. –24. November in historischer Stätte im ehemaligen Plenarsaal und den angrenzenden Tagungsräumen des Bundestags in Bonn zur 3. internationalen Fachkonferenz des BDÜ versammelten. Beeindruckend waren hier jedoch nicht nur der Plenarsaal mit dem in Übergröße auf die Teilnehmer herabblickenden Bundesadler, sondern auch die Anzahl und Qualität der dargebotenen Beiträge.

Neben Dolmetschern und Übersetzern, Anbietern von Sprachdienstleistungen, Technik und Zubehör sowie Versicherungen für Dolmetscher und Übersetzer nahmen auch zahlreiche Vertreter aus Forschung und Lehre an der Konferenz teil. Es waren nahezu alle Zweige der Übersetzungsbranche vertreten.

Wie schon der Titel Dolmetschen und Übersetzen 4.0 – Neue Wege im digitalen ZeitalteR versprach, ging es bei dieser Konferenz vor allem um IT und Maschinelle Übersetzung (MÜ). Ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Mein Bedarf an Informationen zur Maschinellen Übersetzung, zu CAT-Tools und zum Post-Editing, vor allem aber zur marktführenden Übersetzungsengine DeepL wurde mehr als gedeckt.

Ein kleiner Höhepunkt am Ende des zweiten Konferenztags waren die Verleihung des Hieronymus-Preises des BDÜ für beispielhaftes Handeln von Organisationen bzw. Unternehmen im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation an den Sprachendienst der ZF Friedrichshafen AG sowie die Verleihung des Dr.-Stanis?aw-Gierlicki-Preises für herausragendes ehrenamtliches Engagement im BDÜ an Holker Schuster vom LV Bayern.

Die zahlreichen Äußerungen und Erwartungen zur Zukunft des Übersetzers waren unterschiedlich, doch ging die allgemeine Tendenz dahin, dass wir uns nicht entmutigen lassen dürfen. Der Beruf des Übersetzers ist nicht tot oder vom Aussterben bedroht, sondern das Berufsbild des Übersetzers befindet sich im Wandel. Der einzelne Übersetzer muss sich an die neue Marktsituation anpassen. Er muss im Umgang mit den neuesten Tools und Technologien vertraut sein. Das Netzwerken bzw. der Zusammenschluss mit anderen Übersetzern ist unumgänglich, will er sich auf Dauer im Kampf gegen die Maschine auf dem Markt behaupten.

Dies nur als ein kleiner Eindruck von der Konferenz. Die Organisation war wieder einmal hervorragend, und die Konferenz lässt sich einfach nur als gelungen bezeichnen.

Peter Krachenwitzer, BDÜ LV Berlin-Brandenburg.

Wer selbst nicht an der Konferenz teilnehmen konnte, findet die Vorträge ab sofort im Tagungsband des BDÜ Fachverlags. Einen ausführlicheren Bericht gibt es auch im nächsten Rundbrief Berlin-Brandenburg.


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